Pińczów - 13 km vom Hotel. Eine Stadt gelegen an einer Kreuzung von Kontrasten. Die Stadt ist südlich abgegrenzt durch den Fluss Nida und im Norden durch den Pińczowski Rücken. Pińczów erstreckt sich über das Tal und bildet eine außergewöhnliche malerische Tallandschaft. Reich an Geschichte durch religiöse Bewegungen (Katholiken, Arianern, Juden) kann man noch heute die hinterlassenen Spuren an den interessanten Sehenswürdigkeiten bestaunen.
Kapelle der Hl. Anna, gelegen auf einer malerischen Anhöhe. Die Kapelle wurde nördlich der Stadt auf einem erhöhten Hügel gegenüber der Burg erbaut und trägt die Handschrift Santi Guccis, der sehr wahrscheinlich der Autor des generellen Projekts dieser Kapelle war oder zumindest Einfluss auf deren Erstellung hatte. Die Kapelle ist ein Kult-Erinnerungsgebäude, das 1600 dank der Mühen Zygmunt Myszkowskis und mit Hilfe der Mitglieder der örtlichen Bruderschaft der Heiligen Anna errichtet wurde. Der Kult dieser Heiligen musste in Pińczów schon seit langer Zeit Tradition haben, wovon die in der Gemeindekirche erhaltene spätgotische Figur zeugt
Regionaler Aeroclub in Pińczów
Am Stausee gelegen, nur in der Sommersaison geöffnet. Es werden Schulungen im Gleitschirm- und Motordrachenfliegen sowie Flüge im Schlepptau angeboten. Touristen können an Freizeitflügen teilnehmen.
Pferdehof in Michałów (19 km vom Hotel)
Der Pferdehof Michałów züchtet reinblütige Araberpferde seit über 50 Jahren. Dieser Hof ist der größte Polens, einer der größten in Europa und vielleicht sogar in der Welt, wo Pferde dieser Rasse gezüchtet werden. Seit Jahren wird eine Herde von ca. 400 reinblütiger Pferden, davon über 100 Stuten, gehalten. Zurzeit ist der Hof die Gesellschaft Agencja Nieruchomości Rolnych. Neben Arabern hat der Hof noch eine Gruppe Kleinpolnischer Pferde mit einer sehr seltenen Scheckfärbung sowie einige Shetlandponys.
Garten „Na Rozstajach“ in Młodziawy Małe (19 km vom Hotel)
Der Garten na Rozstajach" ist ein dreigeschossiger, privater Garten, der zur Besichtigung zur Verfügung steht. Auf einer Fläche von einem Hektar wachsen über zweitausend Pflanzenarten: Bäume, Büsche und Stauden, exotische und seltene Pflanzen. Zweifelsohne sind die Teiche mit einer reichen Kollektion an Seerosen eine große Attraktion dieses Ortes. Das Panorama dieses Gartens kann man von speziellen Aussichtspunkten betrachten. Interessant sind auch die zahlreichen Vögel, u.a. der Schwarze Storch, weiße und bunte Pfauen, schwarze und weiße Schwäne sowie viele Arten von Enten, Gänsen, Papageien und Fasanen.
Schloss Wielopolskich
Das Schloss wurde im letzten Quartal des 18. Jahrhunderts von Franciszek Wielopolski, königlicher Hofmarschall, gegründet. Das Schloss liegt am Fuße des Bergs Góra Zamkowa an der nord-östlichen Ecke des Renaissancegartens Myszkowski. Die Anlage umfasst das Schloss, den Park und den rechteckigen Hof (der früher von drei Landwirtschaftsgebäuden, zwei davon wurden durch moderne Gebäude zerstört, umgeben war).
Alte Synagoge
Die Pińczów Synagoge ist einer der ältesten erhaltenen Denkmäler der Jüdischen Kultur in Polen. In den Jahren 1993-1944 wurden die Mauern und das Dach beschädigt, Kultgegenstände wurden geraubt, von der Wand viel der Aron Hakodesz (Altar auf einer Pentateuchrolle) ab. Die Synagoge wurde zur Wende des 16. und 17. Jahrhunderts im Renaissancestil auf einem rechteckigen Plan errichtet. Im südlichen Teil befindet sich der Hauptsaal, auf dessen Gewölbe Stuckfragmente und Malereien erhalten blieben.
Renaissancehaus in Mirów auch bekannt unter Arianische Druckerei
Das Arianische Haus (auch genannt Arianische Druckerei) in Mirów vom 16./17. Jahrhundert. Ins Innere führt ein mit einem lateinischen Sinnspruch geschmücktes Eingangstor. Errichtet wurde das Gebäude in der süd-östlichen Ecke des Marktplatzes in Mirów zur Wende des 16./17. Jahrhunderts. Erneuert wurde es nach beiden Kriegen im Jahr 1948. Es ist ein erdgeschossiges Gebäude (erreichtet auf Gewölbekellern) mit einer Fassade überzogen mit einer dekorativen Rustika, also mit abwechselnd angelegten quadratischen und rechteckigen Steinen. Über dem Einfahrtsbogen befindet sich eine lateinische Sentenz: BENEDIC DOMINE DOMUM ISTAM ET OMNESHABITANTES IN EA. Die Fensterrahmen mit Gesims enthalten ebenso lateinische Sinnessprüche.
Regionales Museum in Pińczów
Das jetzige Museum nimmt den westlichen und nördlichen Teil sowie den östlichen Flügel des Erdgeschosses mit dem Abstieg in die gotischen Keller des ursprünglichen Paulinerklosters ein.
Die Museumssammlungen stammen aus Ponidzie und dokumentieren die Tradition, Geschichte und Kultur der Region seit frühen Zeiten bis hin zur Moderne.
Gemeindekirche und das alte Paulinerkloster
Ursprünglich befand sich die Gemeindekirche in Wierciszów (jetziges Viertel von Pińczów), eine erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1326. Anfang der 30er Jahre des 15. Jahrhunderts lies der Krakauer Bischof Zbigniew Oleśnicki die gemauerte Gemeindekirche in Pińczów errichten, wodurch die Kirche in Wierciszów ihre Gemeinderechte verlor. Im Jahr 1449 wurde in Pińczów das Paulinerkloster und die Kirche in Wierciszów zusammen mit der Gemeindekirche Pińczów zu einem neu gegründeten Kloster errichtet.
Klosteranlage der Reformat-Franziskanerpater in Mirów sowie die Klosterkirche Nawiedzenia Najświętszej Maryi Panny
Die Kirche und das Reformat-Kloster wurden 1578 als Stiftskirche vom Krakauer Bischof Piotr Myszkowski gestiftet. Allerdings begann der Bau erst sehr lang nach dem Tod des Bischofs. 1605 führte Zygmunt Myszkowski den reformierten Orden der Franziskaner-Observanten aus Rom ein, in Polen Reformanten genannt.
Das Reservat Grabowiec (8 km vom Hotel)
Das Naturreservat Grabowiec – ein floristisches Naturreservat auf dem Gebiet des Landschaftsparks Nadnidziański in der Gemeinde Pińczów, in der Wojewodschaft Świętokrzyskie.
Geschützt wird: ein Eichen-Buchen-Baumbestand auf einer Gipsanhöhe mit Karstvorkommen. Einziger Ort in Polen, an dem Diptam Dictamnus albus wächst.
Das Reservat Krzyżanowice (9 km vom Hotel)
Steppen-Naturreservat, das sich auf dem Gebiet des Landschaftsparks Nadnidziański in der Gemeinde Pińczów, in der Wojewodschaft Świętokrzyskie befindet. Geschützt werden: Steppenpflanzen und niedere Tiere, die sonst nirgendwo in Polen anzutreffen sowie interessante Karstvorkommen.
Kirche des Heiligen Geistes und Mater Dolorosa in Młodzawy Małe (18 km vom Hotel)
Die spätbarocke Kirche des Heiligen Geistes und Mater Dolorosa wurde in den Jahren 1716-1720 errichtet, sehr wahrscheinlich nach dem Projekt von Kacper Bażanka und gestiftet von Michał Kępski, Bracławskis Mundschenk, umgebaut in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts. An der Hauptfassade der Kirche sind Skulpturen angebracht, an der Spitze Christus, darunter der Heilige Jan Kanty, der St. Florian, St. Adalbert, St. Stanislaus. Das Innere des dreischiffigen Gotteshauses mit Querschiff besitzt ein Tonnengewölbe. Auf dem Hauptaltar das Bild der Mutter Gottes Młodzawska, das aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt und als wunderbar angesehen wird.
Kirche des Hl. Johannes des Täufers in Zagość (16 km vom Hotel)
Zagość war der erste Sitz der Johanniter in Polen, die von Henryk Sandomierski hierher geführt wurden. Dies geschah sehr wahrscheinlich zwischen seinen Expeditionen ins Heilige Land, zwischen 1151-1155 und dem tragisch endenden Kreuzzug gegen die Preußen im Jahr 1166. Die Kirche erhielt ihr jetziges Aussehen in den Zeiten Kazimierz des Großen, ca. 1353 und gab ihr eine gotische Form. Sowohl das Querschiff als auch das Presbyterium wurden verlängert, die Sakristei wurde errichtet, die Decke des Querschiffs wurde angehoben und die Fenster erhöht.
Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Działoszycy
Der Bau der Kirche in Działoszycy begann 1220 aus der Stiftung des Krakauer Bischofs Iwon Odrowąż. Die Konsekration der St. Florian Kirche vollzog eben dieser Bischof 1222. Die damals entstandene Kirche wurde in typisch gotischer Form gemauert. Die ursprüngliche Form der Kirche bildete ein längliches Querschiff mit 6 Fenstern und einem sich östlich befindlichen Presbyterium mit Fenstern. Dieses Gotteshaus enthielt keine Sakristei, keine Nebenkapellen und das Gewölbe wurde durch eine hölzerne Decke ersetzt. Die Wände wurden von 12 Strebepfeilern gehalten und schlossen mit einem steilen Dach, das 20 Ellen lang war, ab. Der einzige Eingang befand sich in der westlichen Seite.