Nowy Korczyn - 23 km vom hotel
Haus des Długosz
Das Gebäude der damaligen Akademie aus dem 16.Jahrhundert mit im Untergrund und Keller erhaltenen Tonnengewölbe.
Die Quelle der Heiligen Kunigunde zusammen mit einer Heiligenfigur aus dem 19. Jahrhundert.
Spätfranziskaneranlage sowie die St. Stanislaus Kirche
Die Spätfranziskaneranlage aus dem Jahr 1257 wurde gestiftet von Bolesław dem Schüchternen. In demselben Jahr wurde auch die St. Stanislaus Kirche gestiftet.
Die barocke Ausstattung des Gotteshauses stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde ein Glockenturm an die westliche Fassade gebaut. An der Fassade des Gotteshauses befindet sich ein neobarocker Giebel, der im 19. Jahrhundert dazu gebaut wurde. Im Inneren befindet sich eine barocke Polychromie aus dem Jahr 1761. Das Presbyterium der Kirche besitzt ein Kreuz-Rippengewölbe aus dem 14. Jahrhundert, das Querschiff hingegen ein Tunnelgewölbe aus dem 17. Jahrhundert. Die Wände des Presbyteriums sind mit Malereien bedeckt, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Stanislaus zeigen. Auf dem Hauptaltar befindet sich das Bild Die Auferweckung Piotrowins von Maciej Reichan. In der Kirche befinden sich auch sechs spätbarocke Nebenaltare. An das Presbyterium ist der Flügel des alten Klosters (heute Pfarrhaus) nach zahlreichen Bränden und stillosen Umbauten angelehnt.
Synagoge
Die Synagoge wurde im Jahr 1695 kraft des Privilegs des polnischen Königs Jan II Kazimierz gebaut. Als Baumaterial wurden Ziegelsteine und Steine aus dem niedergerissenen Königsschloss in Nowy Korczyn verwendet. Im Jahr 1724 wurde sie nach Zerstörungen während des Dritten Nordkriegs wiederaufgebaut. Im Jahr 1895 wurde die Synagoge teilweise umgebaut, indem ein weiterer Vorraum mit Säulengang sowie Scheingewölbe angebracht wurde, das mit Malereien bedeckt war, das Tiermotive und hebräische Inschriften im Haupt-Gebetssaal und Frauengebetsraum aufwies. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Synagoge von Deutschen zerstört. Das Objekt, das zurzeit im Zustand einer Ruine ist, wurde 2012 vor Zusammenbruch und weiterem Verfall abgesichert.
Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Nowy Korczyn – gotische Renaissance-Gemeindekirche der Heiligen Dreifaltigkeit befindet sich in Nowy Korczyn in der Wojewodschaft Świętokrzyskie. Erbaut wurde sie im 16. Jahrhundert und umgebaut im Jahr 1608.
Die Kirche ist ein einschiffiges Gebäude. Auf der Ebene der Sakristei, die zum Presbyterium von nördlicher Seite dazu gebaut wurde, befand sich einmal die Schatzkammer. Zum Presbyterium auf der Außenseite gehören zwei Arkadengärten. Im östlichen befindet sich eine barocke Christusskulptur. Die Nebenkapellen wurden im 17. Jahrhundert erbaut, die abgedeckt sind mit Kuppeln, die mit Laternen abschließen. An der Westfassade des Gotteshauses, die im Jahr 1630 im manieristischem Stil erbaut wurde, befinden sich Skulpturen der Mutter Gottes mit Kind, der Hl. Elisabeth, des Hl. Nikolaus sowie des Hl. Laurentius. Außerdem befinden sich dort auch Flachskulpturen mit den Wappen von Nowy Korczyn, Krakau, Korab und Syrokomla.