Chmielnik

Chmielnik 18 km vom Hotel

Magischer Garten in Śladków Mały
Außergewöhnliche Ausstellung am Wegesrand. Bunt bemalte Skulpturen ziehen Ihre Aufmerksamkeit auf sich. Der Ort wurde von lokalen Volkskünstlern kreiert – Barbara und Tadeusz Buczyński. Die Galerie entstand auf einem Gebietsteil zwischen dem alten Steinbruch und der Straße Kielce-Busko im April 2008. Die Galerie kann das ganze Jahr über besichtigt werden und der Eintritt ist frei. Die Autoren der Arbeiten erzählen gern von ihren Werken und kreierten Figuren. U.a. stellen sie junge Brautpaare, Engel, Musikanten, Mönche und Vögel dar.

Synagoge
Die Synagoge wurde sehr wahrscheinlich in den Jahren 1633-34 erbaut. Sie ist ca. 300m nördlich vom Marktplatz gelegen. Dieser Ort bildete das Zentrum des jüdischen Viertels. In Nachbarschaft der Synagoge errichtete man zwei Kehilla Schulen, ein Talmudisches Haus und die Wohnung des Rabbis.
Nördlich der Synagoge lag der Bestattungsfriedhof, der seit 1565 genutzt wurde. Das Gebäude der Synagoge unterlag Umbauten und Veränderungen. Die Synagoge wurde auf einer rechteckigen Fläche mit einem Gebetssaal, zweiteiligem Vorraum im Erdgeschoss und einer Empore für Frauen über ihm errichtet. Das bis heute erhaltenen Kreuzgewölbe stammt aus dem nach einem Brand im 19. Jahrhundert durchgeführten Umbau. Verziert ist das Gewölbe mit Stuck. Die Wanddekoration wurde im Rokokostil gehalten. Aus den Zeiten nach dem Brand stammen auch das heutige Walmdach, die Aufteilung sowie die Fassadendekoration.

Marktplatz in Chmielnik
Die architektonische Anordnung des Marktplatzes stammt aus dem 19. Jahrhundert, als man die Stadt nach dem Brand 1876 wiederaufbaute. Der Stadtplan wurde an der Kreuzung zweier Routen mit einem rechteckigen Marktplatz festgelegt: Kielce – Busko, Jędrzejów – Szydłowiec. Die Bebauung des Marktplatzes ist ein- und zweigeschossig. Einige Wohnbauten besitzen Rundbögen mit Kragsteinen. Darunter gibt es sowohl Stadthäuser als auch Mietshäuser.
Das jetzige Aussehen des Marktplatzes stammt aus den Jahren 2004-2005.

Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Das älteste Denkmal in Chmielnik ist die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die sich auf dem Ort des damaligen alten Chmielniks befindet. Die Kirche wurde vom Krakauer Bischof Bodzanta im Jahr 1354 konsekriert. Als Holzkirche wurde sie von Jan Długosz erwähnt und stand schon 1440. Die heutige Kirche mit ihrer dramatischen Geschichte stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Im Jahr 1552 wurde sie durch Andersgläubige, die von Jan Oleśnicki, dem Erben Chmielniks, dazu überredet wurden, entweiht. Die Kirche blieb viele Jahre in deren Besitz.

St. Maria Gemeindekirche
Mit dem Bau begann Jerzy Ożarowski nach 1730, Kron-Lagerkommandant mit Einverständnis des Kardinals Jan Lipski, Krakauer Bischof. Beendet wurde der Bau im Jahr 1783 von  Andrzej Moszczyński, dem Wojewoden von Inowroław zusammen mit seiner Ehefrau Elżbieta von Przebędowski Moszczyńska, Gutsherren von Chmielnik. Geweiht wurde die Kirche im Jahr 1783 von Bischof Wojciech Boxa Radoszewski. Die Fassade der Kirche von Chmielnik schließt ab mit einem dreieckigen Giebel in Form einer Attika mit einem Monogramm des Christus. Die Kirche ist einschiffig. Das dreijochige Querschiff ist durch Wandpfeiler und paarige Pilaster geteilt. Zwischen den Pfeilern befinden sich Nischen für 6 Altäre. Der Hauptaltar, aus Holz, befindet sich in der Apsis und stammt aus dem Jahr 886. Zweigeschossig. Das untere Geschoss ist mit vier Säulen verziert, das obere mit zwei Säulen. Das Bild der reinen Jungfrau, die auf dem Mond steht, stammt aus dem Jahr 1736. An den Seiten stehen die Skulpturen des Heiligen Peters und Hl. Pauls.

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